Zum Inhalt springen
KI-Vorfall-Bibliothek
Halluzination & Output-FehlerMata v. Avianca (USA) · 2023

Anwälte reichen sechs von ChatGPT erfundene Urteile ein

Was passierte

In einem Verfahren vor dem Bundesgericht in New York stützten Anwälte einen Schriftsatz auf sechs Gerichtsentscheidungen, die ChatGPT frei erfunden hatte, und verteidigten sie zunächst sogar. Das Gericht verhängte eine Sanktion von 5.000 US$ und ordnete Korrekturbriefe an.

Fachliche Einordnung

Klassischer „theoretisch ja, praktisch nein“-Fall: das Werkzeug ist mächtig, die Sorgfaltspflicht bleibt beim Menschen. ISO/IEC 42001 und die AI-Literacy-Pflicht (Art. 4 EU AI Act) verlangen, dass Anwender die Grenzen ihrer KI kennen und Ergebnisse prüfen.

Mehrere Blickwinkel: Norm- & Regulierungs-Bezug

EU AI ActArt. 4, Art. 14

KI-Kompetenz (AI Literacy) und menschliche Aufsicht: Anwender müssen die Grenzen ihrer KI kennen und Ergebnisse prüfen.

ISO/IEC 42001A.4.6, A.6.2.4

Personal- und Kompetenzanforderungen sowie Verifikation und Validierung des KI-Outputs.

NIST AI RMFMap / Manage

Einsatzkontext und Grenzen verstehen, bevor man sich auf den Output verlässt.

HalluzinationRechtAI LiteracySorgfaltspflicht
QuellenWikipedia

Solche Fälle im eigenen Betrieb verhindern

Ich helfe Ihnen, ein KI-Vorfall- und Beinahe-Vorfall-Verfahren nach ISO/IEC 42001 aufzubauen, das im Alltag trägt, mit klarer Aufsicht, Verantwortung und Lerneffekt statt Schuldzuweisung.

Unverbindliches Erstgespräch

Beruht auf öffentlich zugänglicher Berichterstattung (Quellen oben). Die Einordnung ist fachliche Meinung, keine Rechtsberatung.